Grundschule und was dann? (pdf herunterladen)

Alle Eltern wünschen sich für ihre Kinder die bestmöglichen Förder- und Entwicklungschancen. Dabei rückte in den vergan-
genen 20 Jahren immer mehr der Wunsch nach "höherer" Bildung in unser Blickfeld. Mehr und mehr führt das dazu, dass
Kinder in der Grundschule für eine weiterführende Schule vorbereitet werden sollen. Nicht alle Kinder eignen sich für den Lehrplan des Gymnasiums. Daher sind sie dort überfordert und werden von Misserfolgserlebnissen entmutigt.

Um - statt abstrakter Leistungsförderung die ermutigende und fördernde pädagogische Begleitung von Schülerinnen und
Schülern entsprechend ihren Fähigkeiten und Begabungen in den Blick zu nehmen und Eltern dafür zu sensibilisieren, bietet
das Institut für Zusammenarbeit im Erziehungsbereich in Berg am Starnberger See in Zusammenarbeit mit Schulen vor Ort ein Projekt an, an dem sich Eltern von Grundschulkindern ab dem 3. Schuljahr, LehrerInnen und BeraterInnen, bzw. Schulpsycho-log(en)Innen über die Zeit bis zum Übertrittszeugnis in der 4. Klasse beteiligen.

Gemeinsam sollen neue Erkenntnisse, wie lernen am besten gelingt, diskutiert werden, Erwartungen hinterfragt und Informa-
tionen über geeignete Bildungswege für das einzelne Kind ausgetauscht werden. Jeweils eine Veranstaltung pro Monat be-
handelt Themen zu diesem Bereich. Wie Eltern und LehrerInnen herausfinden können, welcher Weg für ein Kind nach der vierjährigen Grundschulzeit eingeschlagen werden soll, wie die Selbständigkeit beim Lernen gefördert werden kann, welche Interessen sich zeigen und wie Kinder ermutigt werden, mehr Selbstvertrauen zu entwickeln, aber auch:
wie Eltern lernen können zwischen eigenen Erwartungen und Wünschen und den Lernfähigkeiten ihrer Kinder und deren
Stärken und Schwächen zu unterscheiden, damit deren Lebensweg mit positiven Erwartungen in die eigene Zukunft ange-
packt und gegangen werden kann, sind Themenschwerpunkte dieses Projektes.

Unser Bildungssystem in Bayern bietet verschiedene Möglichkeiten, die wir solange das dreigliedrige Schulsystem
beibehalten wird entsprechend nutzen können.

> Interessenten können sich mit dem IFZE in Verbindung setzen.
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