"Wie erziehen wir zur Teamfähigkeit?" (pdf herunterladen)

Jedes Kind hat ein Recht auf die Entwicklung seiner Begabungen und Anlagen, die in ihm angelegt sind und die es mit
auf die Welt bringt. Ein Bildungs- und Erziehungssystem, das diese Ressourcen nicht beachtet, sondern alle Kinder mit
gleichen Bildungs- und Erziehungszielen fordert, vergeudet Begabungen, die unsere Gesellschaft braucht. Daher ist ein individueller Bildungsansatz notwendig.

Wenn aber die Leistung, das heißt das Gelernte in Anwendung zu bringen - ausschließlich zum Nutzen der eigenen Karriere gesehen wird, wird eine Ich Bezogenheit vorprogrammiert, die eine Unfähigkeit zur Kooperation beinhaltet. Es ist daher drin-
gend geboten, Kindern und Jugendlichen neben einer gesunden Konkurrenz- und Wettbewerbsfähigkeit auch zu mehr Ge-meinschaftsfähigkeit zu verhelfen. Zusammenarbeit beruht auf dem Prinzip der Ergänzung. Die Komplexität unserer Lebens-
und Berufswirklichkeit und die Spezialisierung, die daraus resultiert, erfordern, dass wir fähig werden, uns aufeinander zu beziehen, unsere Fähigkeiten im Miteinander kreativ zu vernetzen und Konflikte, die dabei auftreten, auszuhalten und zu lösen.

Schulen können wesentlich zur Entwicklung dieser Kompetenzen beitragen, weil dort das Lernen in Gruppen geschieht.
Aus der Arbeit mit Lehrern und Lehrerinnen aller Schularten und Eltern, die gemeinsam nach praktischen Wegen suchten, wie Kinder zur Teamfähigkeit angeleitet und motiviert werden können, ist das Projekt "Wie erziehen wir zur Teamfähigkeit"
entstanden. Damit Schüler Teamfähigkeit entwickeln, müssen ihre Dialogfähigkeit, ihre Konfliktlösungskompetenz und ihre Kreativität entwickelt und durch geeignetes pädagogisches Handeln unterstützt werden.

Es kommt uns vor allem darauf an, zum Tun zu ermutigen. Es gibt schon eine Menge gut formulierter Erkenntnisse, an deren Umsetzung in die Praxis es aber mangelt. Was anderen Ortes schon gelungen und erprobt ist, ermutigt – so hoffen wir – zur Nachahmung. Wer durch eigene Beispiele dazu beitragen will, ist herzlich zur Mitarbeit eingeladen.

> Interessenten können sich mit dem IFZE in Verbindung setzen.
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