IFZE – Begrüßung

Wir freuen uns, dass Sie sich für unsere Arbeit interessieren.

Jeder mündige, demokratische Bürger in unseren europäischen Ländern ist aufgerufen, Solidarität statt Konkurrenz  im Erziehungsprozess unserer Kinder zu stärken. Zu einem Miteinander in einem gemeinsamen Europa brauchen wir Respekt vor der gewachsenen heimatlichen Kultur der Einzelnen und doch Formen des gemeinsamen Handelns. Wo sollen es die Menschen lernen, wenn nicht als Kinder in den Institutionen und in den Familien, in denen sie für ihr künftiges Leben erzogen werden?

Es ist Zeit für eine gemeinsame Erziehung in Elternhaus, Kindertagesstätte und Schule.

In einer Zeit, in der Eltern immer mehr auf die Fremdbetreuung ihrer Kinder angewiesen sind und die Familie es nicht mehr allein schafft, die wachsende Reizfülle unserer modernen Gesellschaft für ihre Kinder auf ein gesundes Maß einzugrenzen, sind kooperative Erziehungsformen notwendig.

Wo aber verschiedene Menschen gemeinsam erziehen, werden Konflikte nicht ausbleiben. Es braucht also Hilfen der Verständigung im Erziehungsbereich, damit Kinder weniger unter Loyalitätskonflikten leiden und Streit nicht eskaliert!
Dies zu tun hat sich der Trägerverein unseres „Institutes für Zusammenarbeit im Erziehungsbereich“, kurz IFZE, zur Aufgabe gemacht.

Wir wollen die Kenntnisse über Konfliktarbeit und faire Kommunikation, für ein respektvolles Miteinander im Erziehungsbereich, insbesondere für die Beziehung im Schulbereich nutzen, Projekte entwickeln, die Formen der Zusammenarbeit vorgeben und gelungenes Miteinander dokumentieren, um zum Nachmachen anzuregen.

Außerdem haben wir ein neues Berufsbild entwickelt und bilden Menschen für vermittelnde Hilfen im Erziehungsbereich weiter. Wir haben den neuen Beruf „ErziehungsmediatorIn“ (= VermittlerIn im Erziehungsbereich) genannt.

Des Weiteren bieten wir Beratungen für getrennte Eltern an und führen Fortbildungen für Fachkräfte aus dem Erziehungsbereich durch. Im zweijährigen Turnus veranstalten wir eine Tagung das „Starnberger Wochenende!“, die alle im Erziehungsbereich arbeitenden Menschen und Fachkräfte aus Erziehungs- und Familienberatungsstellen und Schulberatungsdiensten – auch Kinder, insbesondere ältere Schüler und Schülerinnen und natürlich Eltern mit einbezieht.

Um diese Aufgaben zu erfüllen, ist neben dem unentgeltlichen Einsatz einiger unserer inzwischen 165 Mitglieder (Mitgliedschaft min. 25,00 € jährlich!) auch bezahlte, fachliche Mitarbeit notwendig. Dazu brauchen wir kleine und große finanzielle Zuwendungen. Gedacht ist auch an Patenschaften und Projektsponsoring. Ihre Spenden können Sie von der Steuer absetzen, denn wir sind als gemeinnützig anerkannt.

Bitte geben Sie uns Ihre Unterstützung für unser Vorhaben!

Folgende Projekte werden zurzeit durchgeführt:
– Erziehungshilfen für junge Eltern
– Unser Kind kommt in die Schule
– Grundschule und was dann?
– Unsere Schüler – Eure Kinder
– Wie erziehen wir zur Teamfähigkeit?
– Konflikt-Training für LehrerInnen, Eltern und SchülerInnen (Peermediation)
– Erwachsener und realitätsbezogener handeln lernen
– Worauf es wirklich ankommt

– Tagung: „STARNBERGER WOCHENENDE“ (in 2-jährigem Turnus)