Verein – Begrüßung

Wir freuen uns, dass Sie sich für unsere Aufgaben interessieren.

WARUM WURDE DIESER VEREIN GEGRÜNDET?

Der Verein zur Förderung der Zusammenarbeit im Erziehungsbereich ist Träger des IFZE, das sich um die Entwicklung von Projekten kümmert, die die Zusammenarbeit im Erziehungsbereich unterstützen, fördern und möglich machen sollen, damit die Erziehung und Bildung von Kindern in gemeinsamer Ausübung aller Verantwortlichen gelingt.

Die nachfolgenden Fragen skizzieren den Aufgabenbereich des Institutes für Zusammenarbeit im Erziehungsbereich: (Flyer mit den Zielen als pdf zum download)

A: Wie werden Schülerinnen und Schüler eigenverantwortlich, anstrengungsbereit, konfliktfähig, selbständig, selbstbewusst, teamfähig und sozialkompetent? Wie entwickeln sie Interesse an Bildungsinhalten und Kreativität?
Wie können sie in die Klasse integriert werden?

B: Wie erwerben Lehrerinnen und Lehrer situationsbezogene Erziehungskompetenz? Wie werden sie beziehungs-und konfliktfähiger – besonders im Umgang mit pubertierenden Jugendlichen? Wie können sie lernen, Kinder und Jugendliche beim Lernen erfolgreich zu begleiten?

C: Wie erwerben Erzieherinnen und Erzieher und Eltern die Fähigkeit entwicklungsaltersgemäßer Führung und wachstumsorientierter Anleitung zum Selbertun?

Wir erfahren immer mehr, dass Druck, Zwang und Abwertung keine adäquaten Methoden sind, um junge Menschen zu bilden. „Leistungsabruf“ und „Leistungsbewertung“ hemmen eher die kindliche Neugier und Lernbereitschaft statt sie zu fördern.

Kinder und Jugendliche können in anderer Weise zur Präsentation ihres Lernerfolges geführt werden, und das dazu notwendige Selbstbewusstsein entwickeln, indem ihnen ihre Stärken und Fähigkeiten bewusst gemacht werden, statt sie auf ihre Fehler und Defizite hinzuweisen und davon das Weiterkommen in die nächst höhere Klassenstufe abhängig zu machen. Angst ist nicht lernfördernd, das haben die Forschungsergebnisse der Hirnforscher belegt.

Die Kompetenz und Erfahrung unserer Fachkräfte, ihr Einsatz in den im Institut für Zusammenarbeit im Erziehungsbereich entwickelten Projekten der Zusammenarbeit und das Weiterbildungsangebot zu einem neuen Beruf sind unser Beitrag zur positiven Veränderung im Umgang mit Kindern und Jugendlichen und ihrem Entwicklungsprozess.
Der Erziehungsmediator als pädagogisch-psychologisch trainierter Begleiter soll Rückhalt und Orientierung geben, wenn Konflikte im Erziehungsalltag den Lernprozess und die positive Entwicklung von Kindern und Jugendlichen blockieren und die Kräfte von Lehrern, Erziehern und Eltern lähmen. Er soll im Streit vermitteln und zur Versöhnung beitragen, wo Konflikte die Zusammenarbeit unterbinden.

Die TeilnehmerInnen die unsere Angebote nutzen sind nicht in der Lage, die Kosten ausreichend mit zu finanzieren.

Wir sind daher auf die Mitgliedschaft in unserem Verein (Jahresmitgliedsbeitrag von mindestens 25€), auf Spenden und auf Sponsoren angewiesen.

Wir bitten Sie um Ihre verantwortliche Unterstützung in dem, was wir tun.

Wir sind Mitglied im paritätischen Wohlfahrtsverband Bayern und im Forum Bildungspolitik. Finanzielle Zuwendungen an unseren Verein sind steuerabzugsfähig.

Unsere Vision: Viele Menschen schließen sich unserer Initiative an mit dem Ziel, dass die wissenschaftlich erarbeiteten Erkenntnisse im Erziehungs- und Bildungsalltag unseren Kindern und Jugendlichen, ihrer menschlichen Entwicklung und Verantwortung für sich und die Mitmenschen zugute kommen.

Der Verein hat die Zuerkennung der Gemeinnützigkeit (Steuer-Nr.: 117/111/40389) erreicht und ist im Vereinsregister unter der Nr. 1132 beim Amtsgericht Starnberg eingetragen.

Als Mitglied im Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband kann er auch Aufgaben der Jugendhilfe erfüllen und so dabei mithelfen, dass „jeder junge Mensch in seiner Entwicklung gefördert wird und eine Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit erhält“. § 1 KJHG (SGB VIII)

Er soll dazu beitragen, „positive Lebens- und Lernbedingungen für junge Menschen und ihre Familien
zu schaffen, sowie eine kinder- und familienfreundliche Umwelt zu erhalten und möglich zu machen“.
§ 1 KJHG (SGB VIII)

Eltern, LehrerInnen, ErzieherInnen und Familien- und Schulberatung sollen zum Wohl der Kinder und Jugendlichen zusammenarbeiten und neue Formen kindgemäßer Lern- und Erziehungswirklichkeit erarbeiten.

Der Verein wurde am 28.02.1996 von Frau Schloter gegründet. Ihr Anliegen, das zur Gründung geführt hat, sind die veränderten Lebensbedingungen in unserer Gesellschaft, die daraus resultierende notwendige Fürsorge für Kinder und Jugendliche, ihre Eltern und ErzieherInnen, bzw. LehrerInnen.

Miteinander statt Gegeneinander

Jeder mündige, demokratische Bürger in unseren europäischen Ländern ist aufgerufen, Solidarität statt Konkurrenz im Erziehungsprozess unserer Kinder zu stärken. Zu einem Miteinander in einem gemeinsamen Europa brauchen wir Respekt vor der gewachsenen heimatlichen Kultur der Einzelnen und doch Formen des gemeinsamen Handelns.
Wo sollen es die Menschen lernen, wenn nicht als Kinder in den Institutionen und in den Familien, in denen sie für ihr künftiges Leben erzogen werden.

Es ist Zeit für eine gemeinsame Erziehung in Elternhaus, Kindertagesstätte und Schule. In einer Zeit, in der Eltern immer mehr auf die Fremdbetreuung ihrer Kinder angewiesen sind und die Familie es nicht mehr allein schafft, die wachsende Reizfülle unserer modernen Gesellschaft für ihre Kinder auf ein gesundes Maß einzugrenzen, sind kooperative Erziehungformen notwendig.

Wo aber verschiedene Menschen gemeinsam erziehen, werden Konflikte nicht ausbleiben. Es braucht also Hilfen der Verständigung im Erziehungsbereich, damit Kinder weniger unter Loyalitätskonflikten leiden und Streit nicht eskaliert! Dies zu tun hat sich der Trägerverein unseres „Institutes für Zusammenarbeit im Erziehungsbereich“, kurz IFZE, zur Aufgabe gemacht.

Wir wollen die Kenntnisse über Konfliktarbeit und faire Kommunikation, für ein respektvolles Miteinander im Erziehungsbereich, insbesondere für die Beziehung im Schulbereich nutzen, Projekte entwickeln, die Formen der Zusammenarbeit vorgeben und gelungenes Miteinander dokumentieren, um zum Nachmachen anzuregen.

Außerdem haben wir ein neues Berufsbild entwickelt und bilden Menschen für vermittelnde Hilfen im Erziehungsbereich weiter. Wir haben den neuen Beruf „ErziehungsmediatorIn“ (= VermittlerIn im Erziehungsbereich) genannt.

Des Weiteren bieten wir Beratungen für getrennte Eltern an und führen Fortbildungen für Fachkräfte aus dem Erziehungsbereich durch. Im zweijährigen Turnus veranstalten wir eine Tagung das „Starnberger Wochenende!“ die alle im Erziehungsbereich arbeitenden Menschen und Fachkräfte aus Erziehungs- und Familienberatungsstellen – auch Kinder, insbesondere ältere Schüler und Schülerinnen und natürlich Eltern mit einbezieht.

Um diese Aufgaben zu erfüllen, ist neben dem unentgeltlichen Einsatz einiger unserer inzwischen 165 Mitglieder auch bezahlte, fachliche Mitarbeit notwendig.

Dazu brauchen wir kleine und große finanzielle Zuwendungen. Gedacht ist auch an Patenschaften und Projektsponsoring. Ihre Spenden können Sie von der Steuer absetzen, denn wir sind als gemeinnützig anerkannt.

Bitte geben Sie uns Ihre Unterstützung für unser Vorhaben!

Folgende Projekte werden zurzeit durchgeführt:
– Erziehungshilfen für junge Eltern
– Unser Kind kommt in die Schule
– Grundschule und was dann?
– Unsere Schüler – Eure Kinder
– Wie erziehen wir zur Teamfähigkeit?
– Konflikt-Training für LehrerInnen, Eltern und SchülerInnen (Peermediation)
– Erwachsener und realitätsbezogener handeln lernen
– Worauf es wirklich ankommt (Werteerziehung in Elternhaus und Schule)
– Tagung: „STARNBERGER WOCHENENDE“ (in 2-jährigem Turnus)
– Symposien zu Lernthemen (z.B. Lernbegleitung für Jugendliche) Veranstaltungen