Starnberger Wochenende

Starnberger Wochenende

Das Starnberger Wochenende ist eine Tagung für ALLE am

Erziehungsprozess Beteiligten in 2-jährigem Turnus

Hier ein Rückblick auf das 18. Starnberger Wochenende vom  15. – 17. Juni 2018  Ein Blick aus dem Auditorium

Thema: „Lust auf Lernen? – Wie wachsen Kinder in die Welt?“

Starnberger Wochenende 2018

Programm und Referentenliste können Sie als PDF hier downloaden.

Das Starnberger Wochenende will LehrerInnen, SchulpsychologInnen, MitarbeiterInnen aus Erziehungs-, Jugend- und Familienberatungsstellen, Eltern, ErzieherInnen und SchülerInnen zusammenführen und zur Zusammenarbeit anregen. Es wird seit 1987 veranstaltet. Seit 1989 unter der Trägerschaft unseres damals neu gegründeten Vereins „Verein zur Förderung der Zusammenarbeit im Erziehungsbereich e. V.“
Diese Initiative ist entstanden aus der langjährigen gemeinsamen Arbeit im Unterausschuss „Erziehungsberatung und Schule“ des Bayerischen Landesjugendwohlfahrtsausschusses, der „Empfehlungen“ für die Zusammenarbeit dieser beiden Bereiche erarbeitet hat.

Der auf ganz Bayern bezogene Erfahrungsaustausch dieser Tagung unter allen am Bildungs- und Erziehungsprozess Beteiligten, die Vorträge, die vorgestellten Projekte und Gruppengespräche wollen Anstoß geben für eine mutigere Zusammenarbeit zwischen Schule und Erziehungsberatung, bzw. zwischen LehrerInnen, Schulberatungsdiensten und Eltern, sowie mit therapeutisch arbeitenden Fachkräften in Bayern. Die Themen sind innovative Angebote für Bildung und Erziehung in Elternhaus, Schule und Kindertagesstätten.

Das Treffen beginnt in der Regel an einem Wochenende im Frühjahr oder Herbst am Freitagnachmittag um 16.00 Uhr und endet am Sonntagmittag gegen 13.30 Uhr. Plenumsveranstaltungen und Gesprächsangebote in Gruppen wechseln miteinander ab.

Durch gemeinsames Lernen können die TeilnehmerInnen Vorurteile abbauen und neue Perspektiven für den Erziehungsalltag mit SchülerInnen entwickeln. Einer konstruktiven Kritik an ineffektiven Lernstrukturen sollen hoffnungsvolle gemeinsame Anstrengungen folgen, die ein kindbezogenes und ein auf aktuell veränderte gesellschaftliche Situationen, wie z. B. Video und Computerentwicklungen, Umweltgefährdung, Arbeitslosigkeit, Aids u. a. reagierendes Bildungsangebot fördern helfen. Lernen und Lehren ist immer eingebunden in einen menschlichen Dialog zwischen LehrerInnen, SchülerInnen und deren Eltern und – wenn er eingeschaltet ist – dem Schulpsychologen und dem Erziehungsberater.
Deshalb liegt der Akzent der Anregungen im Beziehungsbereich dieser Gruppen, zumal es hierfür noch kaum gemeinsame Fortbildungen gibt.
Erziehungsberater können kraft der Kompetenz, die aus ihrem Erfahrungsalltag und ihrer therapeutisch-beraterischen Tätigkeit erwächst, da Vermittler sein, wo das Gespräch nicht in Gang kommt. Wenn LehrerInnen oder auch SchülerInnen und ihre Eltern Hilfe brauchen, weil sie in ihren Beziehungen und im Lernen blockiert sind, können MitarbeiterInnen aus Erziehungs-, Jugend- und Familienberatungsstellen als Partner dazu beitragen, dass sich Blockaden lockern, vor allem dann, wenn sie vorwiegend im Familiensystem oder im Schüler selbst begründet liegen.
In der intensiven Arbeit mit dem Schüler und seiner Familie liegt ein Abgrenzungskriterium zwischen Schulberatung und Erziehungsberatung, die ja Überschneidungspunkte in ihren Arbeitsbereichen haben. Es wäre wünschenswert, dass es vor Ort zu Absprachen kommen könnte, um Parallelarbeit zu vermeiden.

Auch dazu soll das „Starnberger Wochenende“ beitragen:
„Wer sich kennen und respektieren lernt, kann auch miteinander reden.“

 

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